|
A
|
|
| Abbeeren |
auch entrappen genannt. (Entfernen der Stiele vor dem Pressen der Trauben). |
| Abgang
(Schwanz) |
Nachgeschmack, den
der Wein nach dem Schlucken hinterläßt. Ein schöner, nachhaltiger
Abgang ist ein besonderes Gütemerkmal für den Wein. |
| Abstich |
auch Abzug
genannt. Durch Umpumpen in ein anderes Faß wird der Wein von den Hefen
(beim Weißwein) bzw. von den Schalen (beim Rotwein auch „von der
Maische abziehen" genannt) getrennt. Ende der Gärung. |
| Adstringierend |
Geschmackseindruck
bei jungen, im Gerbstoff aggressiven Rotweinen. |
| Äthylalkohol |
auch Äthanol.
Alkohol in hochwertiger Form im Wein. |
| Alkohol |
entsteht während
der Gärung durch Umwandlung des Zuckers im Most. Je nach Zuckeranteil
schwankt der Alkoholgehalt des Weins zwischen 8,5 und 15 Volumenprozent. |
| Altersbukett
(Firne) |
lange gelagerte
und gereifte Weine entwickeln einen angenehmen Altersgeschmack. Bei
hochwertigen Weinen gilt die Firne als Qualitätssteigerung. |
| Amerikanerreben |
amerikanische
Ursprungsreben, die heute als Unterlagsreben für die europäischen
Edelreben verwendet werden, weil sie sich als resistent gegen die
Reblaus erwiesen haben |
| Amtliche Prüfungsnummer |
erst nach
Erteilung der A. P. Nr. und der damit verbundenen Prüfung seitens der
Prüfungsbehörde dürfen Qualitätsweine b. A. und Prädikatsweine als
solche in den Verkauf gebracht werden.
In keinem anderen Land, außer in
Deutschland, existiert eine Prüfung der Weine in dieser strengen Art.
Die erste Zahl der A. P. Nr. steht für die Prüfstelle (z.B. 2 =
Mosel-Saar-Ruwer), der zweite Zahlenblock für den Ort des Erzeugers, der
dritte für den Erzeugerbetrieb. Der vorletzte Zahlenblock gibt die geprüfte
Partie des Erzeuger wieder und die letzten beiden Zahlen der Prüfungsnummer
stehen für das Jahr der Prüfung |
| anreichern |
enthält der
Traubenmost zu wenig natürlichen Zucker, so wird vor der Gärung Zucker
zugesetzt, um den Alkoholgehalt des entstehenden Weines zu erhöhen. Nur
Prädikatsweine dürfen nicht angereichert werden. |
| Apfelsäure |
natürlicher
Bestandteil des Weins. Bei frischen Weißweinen geduldet, bei Weißweinen
die im Barrique ausgebaut werden, meinst unerwünscht. |
| Aromastoffe |
Wein enthält ca.
600 verschiedene Geschmacksstoffe, von denen aber erst die Hälfte
analysiert sind. Obwohl sie nur einen Anteil von ungefähr 0,02% am Wein
besitzen, beeinflussen sie die geschmacklichen Eigenschaften des Weins
ganz entscheidend. |
| Ausbau |
Reifung des Weins
in Holzfässern, Edelstahltanks oder anderen Behältnissen für die
bessere Trinkreife. |
| Auslese |
Prädikat für die
dritte Stufe von Qualitätsweinen mit Prädikat. Die Auslese steht über
dem Kabinett und der Spätlese. Ausleseweine bestechen durch ihre Reife
und die Fülle des Buketts. Für sie dürfen nur gesunde, vollreife, oft
edelfaule, Weintrauben verwendet werden . Das Mindestmostgewicht beträgt
85 bis 105° Öchsle. |
|
B
|
|
| Bacchus |
Sohn Jupiters und
der Selmele – der römische Gott des Weins! |
| Bacchus |
neuere Rebsorte,
die hauptsächlich in Rheinhessen und der Rheinpfalz angebaut wird. Sie
ist fruchtig und harmonisch und hat einen interessanten Muskatton. |
| Balthasar |
Weinflasche mit 12
Liter Inhalt. |
| Barrique |
Kleines
Eichenholzfaß mit 225 Liter Inhalt, einst für Bordeauxweine
entwickelt, heute in aller Welt verbreitet. |
| Beerenauslese |
Prädikat für die
vierte Stufe von Qualitätsweinen mit Prädikat. Die Beerenauslese steht
über dem Kabinett, der Spätlese und der Auslese. Sie ist ein
wunderbarer, reifer, voller und fruchtiger Wein mit dem Aroma der
Botrytis-Edelfäule. Für die Beerenauslese werden nur überreife,
edelfaule Beeren genommen. Das Mindestmostgewicht beträgt mindestens
110° Öchsle. |
| blank |
Wein, der
keinerlei Trübstoffe mehr enthält. Bei stilvollen Weinproben wird die
Blankheit vor einer brennenden Kerze geprüft. Besteht er diese Probe,
so darf er sich blitzblank nennen. |
| blaß |
Fachwort für
einen Wein, mit zu geringem Farbstoffgehalt. |
| Blauer Spätburgunder |
stammt aus der
alten französischen Provinz Burgund. Liefert edelste Rotweinsorten in
Deutschland. Charakteristisch für ihn ist sein samtig-feuriger
Geschmack. Der Riesling unter den Rotweinen! |
| Blume (Bukett) |
Fachbegriff für
den Duft des Weines. Der Geruch des Weins ist ein wichtiges Kriterium
bei der Qualitätsbeurteilung. Das Bukett des ausgebauten Weines ist
nach Rebsorte und Jahrgang sehr verschieden. Auch spielt die
geographische Lage eine entscheidende Rolle |
| Böckser |
unspezifischer
Ausdruck für Geruchs- oder Geschmacksfehler im Wein. Dabei wird
unterschieden zwischen bleibenden Weinfehlern (Essigstich, Milchsäurestich)
und vorübergehenden Unsauberkeiten (etwa Hefe- oder
Schwefelwasserstoffböckser, Muffton), die verschwinden, wenn der Wein
Luft bekommt. |
| Botrytis
Cinerea |
ein Schimmelpilz,
erwünscht für Sauternes, aber auch Beeren- und Trockenbeerenauslesen
(Edelfäule). |
| Brandig |
streng
alkoholisch. |
| Brut |
französich für
trocken. Champagner darf 15 Gramm Restzucker pro Liter haben. |
| Bukett |
Gesamtheit der Geruchseindrücke
eines Weins. |
|
C |
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|
|
|
D
|
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| Degustation |
Weinverkostung,
Weinprobe. |
| Dekantieren |
Umgießen von Wein
aus einer Flasche in eine Karaffe. |
| demi-sec |
halbtrocken,
entspricht bei Champagner "süß" |
| Depot |
Ablagerung, meist
bei hochwertigen Rotweinen, am Flaschenboden. Zeichen hoher
Flaschenreife! |
| Dessertwein |
Sammelbezeichnung
für alle süßen Weine, auch wenn sie nicht nur zum Dessert getrunken
werden. |
| Deutscher
Tafelwein |
nach dem deutschen
Weingesetz, Wein der geringsten Güteklasse. Hierzu zählt auch der
deutsche Landwein. Er muß Mindestanforderungen in Bezug auf Alkohol-
und Gesamtsäuregehaltes entsprechen. Anreicherung ist gestattet. |
| Diabetikerwein |
trockener Wein mit
maximal 4 Gramm Restzucker pro Liter. |
| Dosage |
eine Mischung aus
Most, Wein, Zucker , gelegentlich auch aus süßem Branntwein, wird
Schaumweinen nach dem Degorgieren zur Abrundung des Geschmacks und zum
Auffüllen zugegeben. Bestimmt den Süßegrad. |
| Doux |
süß |
| Durchgegoren |
Weine, die
nach der Gärung keinen nennenswerten natürlichen Restzucker mehr
haben. |
|
E
|
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| Echter Mehltau |
Auch Oidium
genannt. Pilzkrankheit, die alle grünen Teile der Rebpflanze befällt
und mit einem spinnwebartigen Netz überzieht, so daß sie absterben. |
| Edelfäule |
Schimmelpilz (auch
Botrytis Cinerea), dessen Sporen die Beerenhaut durchdringen. Das Wasser
in den Beeren verdunstet, die schrumpeln, die Inhaltsstoffe, Zucker und
Säure werden konzentriert. |
| Edelstahltank |
seit den 60er
Jahren Gefäße zur Vergärung und zum Ausbau des Weins. Sie sind
hygienisch, geschmacksneutral und ermöglichen die Kontrolle der Gärtemperatur. |
| Edeltrauben |
Bezeichnung für
Rebsorten, die Spitzenweine liefern. Dazu zählen bei Weißweinen
Riesling, Gewürztraminer, Ruländer, Weißburgunder und bei den
Rotweinen der Blaue Spätburgunder. |
| Eiswein |
wird aus Trauben
gewonnen, die bei der Lese gefroren waren. Dabei müssen im Weinberg
mindestens minus 7°C herrschen. Beim Keltern fließt das gefrorene
Wasser nicht ab; nur der konzentrierte Traubensaft bleibt übrig.
Eiswein ist eine Rarität der ganz besonderen Art! |
| Eiweiß |
wird zur Klärung
von Rotweinen verwendet. Je nach Größe des Fasses werden dem Wein ein
bis fünf Eiweiße zugegeben, die den Bodensatz (Hefe und Trübstoffe)
binden. Durch Abstich oder Filtern wird der Wein danach klar. |
| Entrappen |
Abbeeren |
| Entsäuern |
in kühlen
Weinbauregionen wie Deutschland eine legale Maßnahme, um zu hohe Säure
im Weißwein zu mildern. Verwendet wird meist Kalziumkarbonat. Eine
andere Methode ist der biologische Säureabbau. |
| Entschleimen |
Methode zur Säuberung
von Mosten, um reintönige Weine zu erhalten. Die schönste Methode:
durch Kühlen und Stehenlassen des Mostes. |
| Ertragsbegrenzung |
Verzicht auf
Menge, um dafür die Qualität der Trauben zu erhöhen. Geschieht meist
durch Beschnitt der Reben. |
| Erzeugerabfüllung |
nur ein Wein, der
aus dem eigenen Weinberg stammt, selbst gekeltert, bereitet und abgefüllt
worden ist, darf diese Bezeichnung tragen. |
| Etikett |
einzige
Informationsquelle für den Weinkäufer etwas über den Wein zu
erfahren. Alle Angaben auf dem Etikett werden durch das deutsche
Weingesetz geregelt. Qualitative Beschaffenheit und Herkunft des Weins
sind dadurch geschützt und schließen so Etikettenschwindel fast aus. |
| Extra brut |
bezeichnet einen
Champagner mit weniger als 6 Gramm Restzucker pro Liter, also trocken. |
| Extra dry |
bezeichnet einen
Champagner mit 12 bis 20 Gramm Restzucker pro Liter, also süß. |
| Extraktion |
bei Rotweinen
Auslaugen der Gerbstoffe und Farbpigmente aus der Beerenhaut bei der
Maischegärung. |
|
F
|
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| Falscher
Mehltau |
für Rebblätter
gefährliche Pilzkrankheit. |
| Farbe |
Die Farbe eines
Weins wird im Glas, am besten vor einer weißen Fläche, beurteilt. Sie
gibt u. a. Aufschluß über das Alter des Weins. |
| Faßinhalte |
Stück: 1200
Liter, Halbstück: 600 Liter, Fuder: 1000 Liter (auch 900 und 960
Liter), Ohm : 150 (auch 160 Liter), Eimer: 160 Liter. |
| Federweißer |
noch nicht völlig
vergorener, trüber Most, der viel Kohlensäure und auch schon Alkohol
besitzt. In der Rheinpfalz Bitzler, in Württemberg Sauser oder Suser
genannt. |
| Finesse |
Feinheit eines
Weins. |
| Firn |
charakteristischer
Alterston, den überlagerte oder auch falsch gelagerte - und deshalb frühzeitig
gealterte - Weine annehmen. |
| Flaschengärung |
die zweite Gärung
bei Grundweinen, die bei Champagner und anderen nach der klassischen
Methode hergestellten Schaumweinen in der Flasche stattfindet. Dabei
bildet sich Kohlensäure. |
| Frost |
Ende Oktober oder
Anfang November erwünscht, weil Frost die Möglichkeit zur Eisweinlese
bietet. |
| Fruchtsäure |
Gesamtheit der im
Wein enthaltenen Säuren; hauptsächlich Wein- und Apfelsäure. |
Fruchtzucker
(Fructose, Lävulose) |
bildet zusammen
mit dem Traubenzucker die Süße der Trauben. Weinhefe spaltet den
Fruchtzucker in Alkohol und Kohlensäure. |
|
G
|
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| Gärung |
unter Einwirkung
von Hefen wird der Zucker im Most je zur Hälfte in Alkohol und Kohlensäure
gespalten. Bei einem Alkoholgehalt von ungefähr 15% stoppt die Tätigkeit
der Hefen. Deshalb gibt es auch keinen Wein, der einen höheren
Alkoholgehalt besitzt, es sei denn er wurde aufgespritet. |
| Gelatine |
Weinzusatzstoff,
mit dem Proteine aus dem Rotwein herausgeholt werden. |
| Gelbes
Weinsiegel |
dieses Gütesiegel
wird von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) an trockene
Weine verliehen, wenn deren Zuckergehalt 4 g pro Liter nicht übersteigt.
Nicht alle Weine mit dem Gelben Weinsiegel sind für Diabetiker
geeignet! |
| Glühwein |
meist aus Rotwein
hergestelltes Weingetränk , dem Gewürze (Zimt, Zitrone, Muskatnuß,
Nelken, usw.) und Zucker zugesetzt wird und dann erhitzt wird. |
| Glycerin |
süßschmeckender,
ungiftiger, höherwertiger Alkohol. Er entsteht bei der natürlichen Gärung.
Glycerin verleiht dem Wein Vollmundigkeit und Fülle. |
| Graufäule |
Schimmelbefall der
Traube, durch den die Beerenhaut und das Fruchtfleisch zerstört werden.
Der Faulpilz tritt besonders nach Regenfällen im September oder Oktober
auf. |
| Grün |
Wein mit unreifer
Säure. |
| Grünes
Weinsiegel |
wird von
der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) an halbtrockene Weine
verliehen, wenn deren Restzuckergehalt 18 g pro Liter nicht übersteigt. |
| Grundweine |
Basisweine bei der
Sektherstellung. |
| Güteklassen |
Tafelwein:
Tafelwein, Landwein. Qualitätswein: Qualitätswein bestimmter
Anbaugebiete. Qualitätswein mit Prädikat (Kabinett, Spätlese,
Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein). Alle Güteklassen
sind genau nach dem Weingesetz geregelt. |
|
H
|
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| Halbstück |
Bezeichnung für
Holzfässer mit 600 Liter (Rheingau) oder 500 Liter Fassungsvermögen
(Mosel). |
| Halbtrocken |
Geschmacksangabe für
Weine mit einem Gehalt an Restzucker zwischen 10 und 18 Gramm pro Liter. |
| Halsschleife |
sitzt über dem
Bauchetikett am Hals der Weinflasche. |
| Haltbarkeit |
sie richtet sich
nach der Qualität des Jahrganges, nach der Rebsorte, der
Verarbeitungsweise und nach Art der Lagerung. Grundsätzlich gilt:
einfache Weine bald trinken. Kabinettweine und Spätlesen können zwei
bis fünf Jahre gelagert werden. Auslesen entwickeln ihre volle Reife
erst nach fünf bis zehn Jahren. |
| Handrefraktometer |
mit diesem Gerät
ist es möglich bereits vor der Lese mit Hilfe von Mostgewichtsmessungen
den späteren Alkoholgehalt vorauszubestimmen. Funktioniert nach dem
Prinzip der Lichtbrechung. |
| Hart |
Wein mit unreifem,
zu jungem Tannin. |
| Hefe |
einzellige,
pflanzliche Mikroorganismen. sitzen auf den Beerenhäuten, geht bei der
Traubenpressung in den Most über und bewirkt die Umwandlung des Zuckers
in Alkohol und Kohlensäure. Wenn zuwenig Hefen im Most vorhanden sind,
muß die Gärung mit Reinzuchthefen in Gang gesetzt werden. |
| herb |
Fachwort für
Weine mit hohem Gerbstoffgehalt. |
| Herbstbann |
Schließung der
Weinberge kurz vor der Lese, um Traubendiebe aus den Weinbergen
fernzuhalten. |
| Histamin |
in geringen Mengen
im Rotwein enthaltener Stoff (1,5 bis maximal 10 Milligramm pro Liter),
der allergische Reaktionen auslösen kann. Holzgeschmack: normalerweise
erwünschte Geschmackskomponente eines im neuen Eichenholzfaß (Barrique)
ausgebauten Weins. Als Vanille- oder Röstton schnell erkennbar. Wenn
der Holzgeschmack dominiert, spricht man von überholzten Weinen. |
| hochfarbig |
bei besonders
hochwertigen oder alten Weinen auftretende bernsteinfarbene Verfärbung.
Entsteht durch Oxidation, vor allem dann, wenn der Wein nicht
ausreichend geschwefelt wurde. |
| Hochgewächs |
|
| Hybridrebe |
Kreuzung von
amerikanischen Reben mit europäischen (Vitis-vinifera-Reben). Haben
sich nicht durchgesetzt, weil die Weine oft fremdartige Aromen
aufweisen. |
|
I
|
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| Internationale
Rebsorte |
Bezeichnung für
weltweit angepflanzte Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon,
Chardonnay, Pinot noir, Sauvignon blanc. |
|
J
|
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| Jahrgangssekt |
Qualitätswein,
der mindestens zu 75 % aus Trauben eines Jahrgangs hergestellt wurde. |
| Johannisberger
Riesling |
in Kalifornien
gebräuchliche Bezeichnung für die Rebsorte Weißer Riesling. |
| Jungwein |
Wein,
dessen alkoholische Gärung noch nicht ganz abgeschlossen und der noch
nicht von der Hefe getrennt ist. |
| Junger Wein |
soeben abgefüllter,
trinkfertiger Flaschenwein. |
|
K
|
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| Kabinett |
Prädikat für die
erste Stufe von Qualitätsweinen mit Prädikat. Kabinettweine sind
ausgereifte, leichte Weine. Für sie dürfen nur voll ausgereifte
Weintrauben verwendet werden . Das Mindestmostgewicht liegt zwischen 70°
und 81° Öchsle, je nach Rebsorte. |
| Kaltgärung |
vor allem bei
modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14
bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und
jung trinkbare Weine zu bekommen. |
| Kamm |
auch Rappen
genannt, Stiel der Weintraube. |
| Kelter |
Traubenpresse. Das
Wort geht auf das lateinische calcatura (Stampfen) zurück. |
| Kerner |
Kreuzungszüchtung
aus der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in
Weinsberg. Bringt frische, rassige und fruchtige süffige Weine mit
rieslingähnlichem Charakter. |
| Kernig |
Bezeichnung für
einen Wein mit kräftiger Säure, der Festigkeit, Biß und Kern hat,
aber noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung ist. |
| klären |
Trennen des Weins
von verunreinigenden Stoffen, Trauben- und Heferückständen. |
| Körperreich |
Eigenschaft
eines extraktreichen Weins. |
| Kohlendioxyd |
während der Gärung
entstehendes Gas, das normalerweise in die Luft entweicht. Die Weine
sind daher, wenn sie abgefüllt werden, still. (Stillweine). In Schaum-
und Perlweinen, die in geschlossenen Behältern vergoren wurden, bleibt
Kohlendioxyd enthalten. Auch in jungen Weißweinen können noch Reste
von Kohlensäure vorhanden sein. Sie machen den Wein spritzig. In
gelagerten Weinen, insbesondere in reifen Rotweinen, darf dagegen keine
Kohlensäure enthalten sein. |
| Kohlensäuremazeration |
Methode, um Farbe
und Frucht zu intensivieren. Ungepreßte, danze Trauben werden unter
Sauerstoffabschluß mit Kohlensäure enzymatisch vergoren. Typisch ist
die Kohlensäuremazeration für den Beaujolais. |
| Korken |
Flaschenverschluß
aus der Rinde der Korkeiche. Sie wächst vor allem in Portugal, Spanien,
Sardinien und in Nordafrika. Die Rinde wird, nachdem sie vom Baumstamm
gelöst ist, ein halbes Jahr gelagert, dann gekocht, gebleicht und
desinfiziert, bevor der eigentliche Korken herausgestanzt wird. Die
Haltbarkeit eines Korkens beträgt, je nach Luftfeuchtigkeit im Keller,
mindestens 25 Jahre. Danach muß eine Flasche gegebenenfalls neu
verkorkt werden. |
| Korkgeschmack |
kommt von einem
schlechten, meist fauligen Korken. Ein irreparabler Schaden! |
| kratzig |
Weinfehler, bei
dem der Wein in der Regel zuviel Schwefel enthält. |
| krautig |
Geschmackston, der
bei Weinen aus Cabernet franc, Cabernet Sauvignon und Merlot auftritt,
wenn die Trauben nicht vollreif gelesen wurden. |
| Kreuzung |
neue Rebsorte, die
durch Kreuzung von zwei alten Rebsorten entstanden ist: Müller-Thurgau
(Riesling mit Gutedel), Kerner (Trollinger mit Riesling) und Rieslaner
(Silvaner mit Riesling). |
| Kupfersulfat |
Spritzmischung
(auch als Bordelaiser Brühe bekannt), die die Blattbildung stärkt und
die Widerstandskraft des Rebstocks gegen Schädlinge erhöht. |
| kurz |
Wein
ohne nennenswerten Geschmacksnachhall, wird gerügt als "kurz im
Abgang". |
|
L
|
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| Landweine |
Begriff aus der
deutschen Weingesetzgebung für einfache Weine, die nicht den besonderen
Ansprüchen des Qualitätsweines entsprechen müssen. Er gehört zur
Gruppe der Tafelweine. |
| Lang |
Wein, der im
Geschmack lange nachklingt, wird gelobt als "langer Abgang". |
| leicht |
Eigenschaft eines
Weins mit niedrigem Alkoholgehalt. |
| Lese |
Weinernte |
| Lesetechnik |
Im Qualitätsweinbau
gelten verschiedene Lesezeitpunkte und -formen: Vorlese (Auslese frühreifer
oder verfaulter Trauben), Hauptlese (Einbringen vollreifer Trauben),
gestaffelte Lese (in mehreren Durchgängen), selektive Lese (Auslese
edelfauler Trauben), negative Auslese (Auslese fauler Trauben vor der
Lese), positive Auslese (Auslese gesunder oder edelfauler Trauben). |
| Likörweine |
Dessertweine mit
mindestens 15 Volumenprozent Alkohol (Port, Sherry, Marsala, Banyuls,
Madeira). |
| Lüften |
Rotweinflaschen
sollten möglichst 1– 2 Stunden vor dem Einschenken entkorkt werden.
Dadurch entfaltet er sein volles Bukett. |
|
M
|
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| Maderisiert |
Ausdruck für
Weine, die ihren Höhepunkt überschritten haben, oxydiert sind und
dabei einen unfrischen, süßlichen, oft an Maggikraut erinnernden Duft
verströmen. |
| Magnum |
Weinflasche mit
1,5 Liter Inhalt. |
| Maischeerhitzung |
Erhitzung der
Maische auf etwa 60 bis 80 Grad Celsius, um mehr Farbpigmente aus der
Beerenhaut zu extrahieren. |
| Maischegärung |
Vergärung auf der
Maische, dem unvergorenen roten Traubensaft samt Schalen und Kernen. |
| Markenwein |
durch Verschnitt
Mengen verschiedener Weine hergestellt, um über einen längeren
Zeitraum einen geschmacklich und qualitätsmäßig gleichbleibenden
Weintyp auf den Markt bringen zu können. |
| Mazeration |
Herauslösen von
Farbe und Frucht aus Beerenhaut und Fruchtfleisch. |
| Mehltau, echter |
überzieht Blätter
und Trauben des Weinstocks mit einem mehlartigen Belag und bringt diese
zum absterben. Kam Mitte des letzten Jahrhunderts aus Amerika zu uns.
Zeitweise bedrohte er die Rebkulturen ernstlich, ist aber heute unter
Kontrolle gebracht. |
| Méthode
Champenoise |
Gärverfahren beim
Champagner (Flaschengärung). |
| Methylalkohol |
auch Methanol.
Giftiger Alkohol, von dem im Wein maximal 0,1 Gramm pro Liter enthalten
sein darf. |
| Milchsäure |
in Rot- und
eineigen Weißweinen vorhandene milde Säure, entsteht durch die
malolaktische Gärung. |
| Mineralisch |
Duft- und
Geschmackseindruck bei Weinen. |
| Mosel-Saar-Ruwer |
Weinbaugebiet im Herzen von
Rheinland-Pfalz. Hauptrebsorte: Riesling |
| Mostgewicht |
Maßeinheit für
den Zuckergehalt der Trauben und damit für den potentiellen Alkohol des
Weins. In Deutschland in Öchsle, in Österreich in Klosterneuburger
Mostwaage, in Italien in Babo, in Frankreich und Australien in Baumé,
in Amerika in Brix gemessen. |
|
N
|
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| Nase |
Im Weinjargon für
Duft (Aroma oder Bukett). |
| Naturwein |
bis zur Einführung
der Prädikatsweine durch das Deutsche Weingesetz zugelassener Ausdruck
für nicht mit Zucker angereicherten Wein. |
| Nervig |
bezeichnet meist
einen noch jungen, lebhaften, aber entwicklungsfähigen Weißwein mit
rassiger Säure. |
|
O
|
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| Öchsle |
Mostgewicht; Skala
für den Zuckergehalt der Trauben (franz. Baumé) |
| Önologie |
Wissenschaft vom
Wein, umfaßt sowohl Kellertechnik als auch den Weinbau. |
| Oidium |
Fachausdruck für
den Echten Mehltau. |
| Organoleptische
Prüfung |
eine die Sinne -
Aussehen, Geruch, Geschmack - nutzende Methode, die Qualität von Wein
zu prüfen. |
| Oxidiert |
Schaler, flacher
Geschmack in Folge übermäßiger Berührung mit Luft. |
|
P
|
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| Pinot blanc |
Weißweintraube,
die fruchtige Weine ergibt. Hauptanbaugebiete: Champagne, Elsaß. |
| Prä-Phylloxera |
die Zeit vor der
Reblauskatastrophe, die in Europa um 1870 einsetzte. |
| Prädikatsweine |
Nach dem
Deutschen Weingesetz werden die Qualitätsweine in solche ohne und
solche mit Prädikat unterteilt: Kabinett, Spätlese, Auslese,
Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein. Prädikatsweine dürfen
grundsätzlich nicht angereichert, chaptalisiert, werden. |
| Primeur
(meist
Beaujolais) |
junger, frischer
Rotwein, der kurz nach der Gärung abgefüllt und wenige Monate später
getrunken wird. Erstverkaufstag ist jedes Jahr der dritte Donnerstag im
November (für Beaujolais Primeur). Empfohlene Trinktemperatur: 10-12
Grad. |
|
Q
|
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| Qualitätswein
(b. A.) |
höchste Kategorie
der europäischen Weingesetzgebung. Festgelegt werden der regionale oder
lokale Ursprung des Weins, die Traubenzusammensetzung, die
Mengenbegrenzung, der Mindestalkoholgehalt. |
| Qualitätswein
mit Prädikat |
oberste Kategorie
des deutschen Weins (siehe auch "Prädikatsweine"). |
|
R
|
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| Rappen |
Kamm |
| Reblaus |
Zu den Pflanzenläusen
gehörendes Insekt, das sich an den Wurzeln der Reben festsetzt. Der im
19. Jahrhundert aus Nordamerika eingeschleppte ca. 1/2 mm große Schädling
verursacht vor allem Wucherungen an den Wurzeln. Bekämpft wird die
Reblaus durch resistente Züchtungen, Quarantäne und
Schwefelkohlenstoff. |
| reduktiv |
weitgehend unter
Sauerstoffabschluß erzeugter Wein. Verfahren, um spritzige, duft- und
fruchtbetonte Weißweine zu erhalten. Gegenteil: oxydativ. |
| Refraktometer |
Instrument zur
Bestimmung des Mostgewichts der Beeren im Weinberg. |
| Reintönig |
für die
Traubensorte typischer Geschmack und Duft ohne Nebentöne. |
| Reinzuchthefe |
im Labor gezüchtete
Hefe, die bei der Vergärung des Weins benutzt wird. Vorteil: leichtes
Angären, geringes Risiko des Steckenbleibens der Gärung. Nachteil:
Gefahr der Uniformität im Geschmack und sortenuntypische Aromen. |
| Restzucker |
unvergorener, im
Wein verbliebener Zuckerrest nach der Gärung. Er macht den Wein mehr
oder weniger süß. Restzucker darf auch dem durchgegorenen Wein
zugesetzt werden, in Deutschland in Form von Süßreserve, beim
Champagner als Dosage. |
| Riesling |
trockener,
fruchtiger, eleganter Weißwein aus der Riesling-Traube aus dem Elsaß |
| Rosé |
Hellroter
Wein von dunklen Trauben, bereitet durch rasches Abpressen, so daß nur
wenig Farbstoff aus der Beerenhaut in den Wein gelangt. |
| Rütteln |
das Drehen der
Champagnerflaschen per Hand im Rüttelpult. Dabei wird die Hefe in den
Flaschenhals befördert, um sie später degorgieren zu können. |
|
S
|
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| Saale |
|
| Schaumwein |
Sammelbezeichnung
für Weine, in denen Kohlendioxyd gelöst ist (Sekt, Champagner, Cava,
Spumante). |
| Schönen |
Stabilisieren des
Weins während der Faßlagerung mit Eiklar oder Bentonit (mineralische
Erde), um Trübungen zu beseitigen. |
| Schwefel |
wird dem Wein als
schweflige Säure zugesetzt, um ihn vor Oxydation zu schützen und damit
haltbar zu machen. |
| sec |
trocken, bei
Champagner meist Brut genannt. |
| Sommelier |
Weinkellner. |
| Sommerschnitt |
Ausdünnen von
Fruchtständen an der Rebe, um die Menge zu reduzieren und die Qualität
zu steigern. |
| Spätlese |
|
| spritzig |
Wein mit einem
deutlichen Rest von natürlicher Kohlensäure. |
| Stillwein |
Sammelbegriff für
alle Weine ohne nennenswerten Gehalt an Kohlensäure. |
| Süßreserve |
geschwefelter
Traubenmost, der Weinen zugesetzt werden kann, um sie zu süßen. |
| Sylvaner |
erfrischender,
trockener, leichter Weißwein, wird viel im Elsaß und in Deutschland
angebaut. |
|
T
|
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| Tafelwein |
unterste und größte
Kategorie europäischer Weine, an die geringe qualitative Anforderungen
gestellt werden - vin de table, vino da tavola -. |
| Tannin |
Gerbstoff, eine in
den Schalen, Stielen und Kernen der Trauben vorkommende Substanz;
gelangt aber auch aus Eichenfässern in den Wein. Tannin wirkt
konservierend und ist deshalb in Weinen, die für längere Lagerzeit
bestimmt sind, ein wesentlicher Bestandteil. |
| Tastevin |
Weinprobierschale. |
| Temperaturkontrolle |
kontrollierte Gärführung,
zum Beispiel mit einer niedrigen Temperatur im Gärbehälter, um eine
langsame, gezügelte Gärung zu gewährleisten und reintönige Weine mit
mehr Frucht zu erzielen (bei Weißweinen etwa 16 bis 20 Grad Celsius,
bei Roten 27 bis 30 Grad). |
| Traube |
Frucht der
Rebpflanze. |
| Traubenmühle |
Gerät zum Mahlen
der Beeren zwischen zwei gegeneinander laufenden Gummirollen, um aus
Trauben Maische herzustellen. |
| Traubensaft |
Most. Entsteht
durch Mahlen bzw. Pressen der Trauben. Ein Kilo Trauben ergibt
nomalerweise 0,7 Liter Most. |
| Traubenwickler |
gefährlicher Schädling,
der als Heu- oder Sauerwurm an des Gescheinen (Trauben vor der Blüte)
der Rebpflanze frißt und diese zerstört. Wird mit Insektiziden bekämpft. |
| Traubenzucker |
auch Saccharose,
Inhaltsstoff des Mostes, aus Glucose und Fructose bestehend. In der
Reifezeit nimmt der Gehalt an Traubenzucker stetig zu und parallel dazu
die Säure stetig ab. |
| Trester |
ausgepreßte
Schalen mit den Kernen. Wird als Brennstoff, organischer Dünger oder
als Grundstoff für die Destillation von Tresterschnaps (Grappa)
weiterverwendet. |
| Tresterhut |
Schalen, Stiele
und andere feste Traubenbestandteile, die bei der Maischegärung auf dem
Saft schwimmen. |
| trocken |
Laut
dem Weingesetz: Wein mit einem unvergorenen Restzuckergehalt von maximal
9g/l. |
| Trockenbeerenauslese |
Prädikat für die
höchste Stufe der Güteklasse "Qualitätswein mit Prädikat".
Nur rosinenartig eingeschrumpfte, edelfaule Trauben werden für die
Kelterung verwendet. Der Alkoholgehalt ist sehr gering (mind. 5,5%). Das
Mindestmostgewicht liegt bei 150° Öchsle. |
|
U
|
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| Umpfropfen |
Wechsel der
Rebsorte im Weinberg durch Aufsetzen eines Reises der
neuen Sorte auf den abgesägten Stamm des alten Rebstocks. |
| Umpumpen |
Bei der Maischegärung
wird damit die Extraktion intensiviert. Dabei zieht man den gärenden
Wein unten im Tank ab und gibt ihn mit einem Schlauch wieder oben auf
den Tresterhut, so daß dieser umspült wird. |
| Unterlagsrebe |
Rebstamm mit
Wurzelsystem, wegen ihrer Resistenz gegen die Reblaus meist
amerikanischen Ursprungs. |
| Ursprungsbezeichnung |
gesetzlich geschützte
Herkunftsangabe auf dem Etikett. |
|
V |
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| veredeln |
Aufpfropfen eines
Edelreises auf eine Unterlagsrebe - umpfropfen. |
| verschneiden |
Mischen von
unterschiedlichen Weinpartien, Rebsorten oder Weinen aus verschiedenen
Regionen zu einem neuen Wein. |
| vieilles vignes |
alte Reben, daher
besonders gut, aber nicht mehr so ertragreich und die ganze Kraft des
Rebstockes geht in die Trauben. |
| Vinifikation |
Weinbereitung.
Keltern der Trauben und Vergären des Mostes. |
| vollmundig |
voller, körperreicher
Wein mit höherem Alkoholgehalt. |
| Vorlaufmost |
der hochwertige
Mostteil, der nach dem Mahlen der Trauben ohne weiteres Pressen von der
Kelter läuft. |
|
W
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| Weinsäure |
erwünschte
hochwertige Säure, die den größten Teil an der Gesamtsäure des Weins
ausmacht, in kühlen, regnerischen Jahren jedoch im Geschmack von der
harten Apfelsäure dominiert werden kann. |
| Weinstein |
kristalline
Ablagerungen, die gelegentlich auf dem Flaschenboden von Weißweinen zu
finden sind. Dabei handelt es sich um Ablagerungen der Weinsäure, die
sich im Jungwein, vor allem aber im Laufe des Alterungsprozesses bilden
können. Kein Weinfehler, beeinträchtigt auch nicht den Geschmack. |
| Weißer
Riesling |
fachlich korrekte
Bezeichnung für den vor allem in Deutschland gepflanzten Riesling. |
| Weißherbst |
deustscher
Ausdruck für Roséweine |
|
Z
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| Zentrifugieren |
vor allem in der
Weinindustrie, aber auch bei vielen deutschen Winzern übliche Methode,
um die Weißweinmoste vor der Gärund zu säubern.
Umstritten, da nicht sehr schonend. |
| Zucker |
- Traubenzucker - |
| Zweite Gärung |
Ausdruck für die
malolaktische Gärung. |